
Die Grundidee der Numerologie ist, dass die Zahlen außer ihrer mathematischen noch eine andere Bedeutung haben und so dem Menschen wichtige Botschaften übermitteln können.
Dabei hat jede Zahl so etwas wie einen eigenen Charakter und somit auch bestimme Eigenschaften.
Die Numerologie erstellt also mittels Zahlen ein Numeroskop für den Menschen, indem sie den Einfluss
seiner Geburtszahlen auf ihn ermittelt.
Hierbei werden nun den Zahlen 1 bis 9 bestimmte Bedeutungen zugeschrieben.
Wichtig zu Erstellung eines Numeroskops ist als erstes die sogeanannte Lebenszahl, die sich aus der Quersumme des Geburtsdatums ergibt und Rückschlüsse auf den Charakter zulässt. Beim sogenannte numerologischen Quadrat werden die Geburtszahlen als Quadrat aufgezeichnet und zeigen die ganz speziellen Fähigkeiten sowie Schwächen und Stärken der Person auf. Arbeitet man mit dem Namen einer Person, ergeben sich hier immer zwei wichtige Zahlen: die Seelen- oder Motivationszahl und die Talent - oder Ausdruckszahl. Auch der Anfangsbuchstabe des Namens kann numerologisch ausgewertet werden.
Kommt bei der Erstellung eines Numeroskops eine sogenannte Meisterzahl vor, so bedeutet dies besondere Fähigkeiten des Trägers, an den auch höhere Erwartungen gestellt werden. Bei der Errechung eines Numeroskops wird nämlich aus den einzelnen Zahlen - zum Beispiel der errechntene Namenszahl - immer die Quersumme gebildet, die dann auf eine einstellige Zahl reduziert wird. Tauchen nun aber die Zahlen 11, 22, 33 oder 44 auf, hat man es mit eben diesen Meisterzahlen zu tun. Diese zeigen immer eine Verstärkung der Ursprungskräfte der ihnen zugrundeliegenden einstelligen Zahlen.
Die Numerologie blickt auf eine sehr alte Tradition zurück: Schon antike Kulturen wie die Babyloner und Ägypter befassten sich vor 3000 Jahren mit ihr. Diese Völker wie auch die Griechen, Phönizier, Hebräer, Kelten, Mayas oder die Tibeter haben uns Schriftstücke hinterlassen, die den Zahlen bestimmte Bedeutungen zuschrieben, und sie wussten bereits, wie man mit Hilfe dieser Zahlen seinen Charakter deuten und sein Leben positiv gestalten konnte. Man vermutet, dass die Numerologie der Neuzeit, die sich unter anderem auch mit dem Geburtsdatum beschäftigt, auch auf den ägyptischen Gott Thoth zurückgeht.
Hierbei waren die Astrologie und die Numerologie anfänglich ein Verfahren und entwickelten sich erst später zu unterschiedlichen Bereichen. Die modernen Numerologen berufen sich noch heute, 2500 Jahre später, auf den berühmten Ausspruch des Mathematikers Pythagoras: "Die Zahl ist das Wesen aller Dinge".
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